Untergehende Stimmen: Der Diskurs über den Klimawandel in Südafrika

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Es wurde viel Aufmerksamkeit darauf gelenkt, unser Verständnis der realen und sichtbaren Auswirkungen des Klimawandels zu verbessern.

Mittlerweile ist allgemein anerkannt, dass steigende Temperaturen, Veränderungen der Niederschlagsmuster, des Meeresspiegels und der Biodiversität sowie extreme Wetterlagen erhebliche Folgen für die Weltwirtschaft, die Existenzgrundlage der ländlichen Bevölkerung und die Entwicklung im Allgemeinen hat. Besonders Afrika wird durch den Klimawandel am härtesten getroffen, seine Anpassungsfähigkeit ist jedoch schwach. Der Kontinent ist u.a. einer wachsenden Wasserknappheit, einer Verringerung landwirtschaftlicher Produktivität, einem höheren Risiko  von Überschwemmungen und Dürren sowie negativen Auswirkungen auf den Gesundheitssektor ausgesetzt.

Der Klimawandel ist ein zusätzlicher Stressfaktor für Afrika, einen Kontinent, der ohnehin mit Ernährungsunsicherheiten, hohen Armutsraten und einer HIV / Aids Pandemie zu kämpfen hat. Der Klimawandel wird negative Auswirkungen auf die Wirtschaft der Region haben und droht die Gewinne der nachhaltigen Entwicklung in Afrika zunichte zu machen.

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Masego Madzwamuse ist Wissenschaftlerin und Beraterin. Sie arbeitete als Expertin in der International Union for Conservation of Nature (IUCN) als Koordinatorin des Länderprogrammes von Botswana und später als Verantwortliche für das IUCN Büro für das Südliche Afrika und das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind indigene Wissenssysteme  und Schnittstellen zwischen Umweltschutz und der Erhaltung der ländlichen Lebensweise.
 

 

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